Dr. Dent.
Krankenkassen: Wahlarzt , Privatarzt
Klinik: Zahnarztpraxis Aventurin
Adresse:
Graben 31,Top 11
1010 Wien
Dr.med.dent.
Krankenkassen: Wahlarzt , Privatarzt
Adresse:
Donau City Dental
Wagramer Str. 4
Zwischengeschoss/Mezzanine
(im Hochhaus Neue Donau)
1220 Wien
Österreich
Dr. Med. Dent.
Krankenkassen: Alle Kassen
Adresse:
Langegasse 65
1080 Wien
Österreich
Dr. Dent.
Krankenkassen: Wahlarzt , Privatarzt
Klinik: Zahnarztpraxis Aventurin
Adresse:
Graben 31,Top 11
1010 Wien
Österreich
Krankenkassen: Alle Kassen , Privatarzt
Adresse:
Nußdorferstraße 14
1090 Wien
Österreich
Dr.med.dent.
Krankenkassen: Alle Kassen , Privatarzt
Adresse:
Simmeringer Hauptstraße 108A/2
1110 Wien
Österreich
Dr.med.dent., Msc
Krankenkassen: ÖGK , SVS , VA , PVA , BVAEB , KFA , Privatarzt
Adresse:
Burggasse 105/2
1070 Wien
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Krankenkassen: Alle Kassen , ÖGK , SVS , BVAEB , KFA
Adresse:
Zahnarztpraxis Dr. Sablania
Spezialisten-Zahnspange, Implantate
Ordination / Forsthausgasse 16-20, Stiege 3, EG, 1200 Wien,
Alle Kassen und Privat
Mo - Fr : 10:00 - 17:00 Uhr
1200 Wien
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Dr.Dent.Med.
Krankenkassen: Wahlarzt , Privatarzt
Adresse:
Rögergasse 32/1-3
1090 Wien
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Medic.Dent., MSc
Krankenkassen: SVS , KFA , Wahlarzt , Privatarzt
Adresse:
Leonard-Bernstein Straße 8/1/EG6
1220 Wien
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Krankenkassen: SVS , KFA , Wahlarzt , Privatarzt
Adresse:
Porzellangasse 27/7A
1090 Wien
Österreich
Zahnfleischbluten beim Zähneputzen wird von vielen Menschen zunächst als harmlos abgetan – dabei ist es meist das erste Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Bleibt diese unbehandelt, kann sie sich zu einer Parodontitis entwickeln, bei der nicht mehr nur das Zahnfleisch, sondern der gesamte Zahnhalteapparat betroffen ist.
Das Tückische dabei: Parodontitis verläuft meist schmerzfrei und wird von vielen Betroffenen erst bemerkt, wenn sich Zähne bereits lockern oder das Zahnfleisch sichtbar zurückgegangen ist. Umso wichtiger ist es, erste Warnzeichen frühzeitig ernst zu nehmen.
Dieser Ratgeber erklärt, wie sich eine Zahnfleischentzündung von einer Parodontitis unterscheidet, welche Ursachen und Risikofaktoren eine Rolle spielen, wie die Behandlung in Wien Schritt für Schritt abläuft, was sie kostet und wie Sie Ihr Zahnfleisch langfristig schützen können.
Gingivitis, umgangssprachlich als Zahnfleischentzündung bekannt, ist eine häufige Entzündung des Zahnfleisches, die durch bakteriellen Zahnbelag (Plaque bzw. Biofilm) auf Zähnen und am Zahnfleischrand verursacht wird.
Wird dieser Biofilm nicht regelmäßig und gründlich entfernt, kann er weiter heranreifen, sich in den Zahnfleischtaschen ausbreiten und eine zunehmende Entzündungsreaktion des Zahnfleisches auslösen.
Die beiden Krankheitsbilder werden oft verwechselt, unterscheiden sich aber deutlich im Ausmaß.
Betroffene Struktur
● Gigivitis: Nur das Zahnfleisch
● Parodontitis: Der gesamte Zahnhalteapparat: Zahnfleisch, Zahnzement, Zahnfach und Wurzelhaut
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Zahnfleischtaschen
● Gigivitis: In der Regel keine oder nur oberflächlich
● Parodontitis: Tiefe Taschen zwischen Zahn und Zahnfleisch, in denen sich Bakterien ungestört vermehren
Reversibilität
● Gigivitis: Bei rechtzeitiger Behandlung meist vollständig heilbar
● Parodontitis: Chronischer Verlauf, verlorene Strukturen lassen sich nicht vollständig wiederherstellen
Typischer Verlauf
● Gigivitis: Zahnfleischbluten, Rötung, Schwellung
● Parodontitis: Zahnfleischrückgang, lockere Zähne, möglicher Knochenabbau
Hauptursache einer Zahnfleischentzündung ist mangelnde Mundhygiene.
Daneben begünstigen weitere Faktoren die Entstehung und den Fortschritt der Erkrankung:
● Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum
● Stress, der das Immunsystem schwächt und chronische Entzündungen begünstigt
● Genetische Veranlagung – manche Menschen reagieren stärker auf bakterielle Reize
● Diabetes: Die Erkrankung erhöht die Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen
● Bestimmte Medikamente, die Zahnfleischwucherungen oder Mundtrockenheit verursachen können
● Hormonelle Veränderungen, etwa während der Schwangerschaft
● Zahnfleischbluten, insbesondere beim Zähneputzen
● Rötung und Schwellung des Zahnfleisches
● Mundgeruch
● Bei fortgeschrittener Parodontitis: sichtbarer Zahnfleischrückgang und freiliegende Zahnhälse
● Lockerung einzelner Zähne im fortgeschrittenen Stadium
Wichtig zu wissen: Parodontitis verläuft meist schmerzfrei und wird von vielen Betroffenen erst bemerkt, wenn Zähne bereits locker sind oder das Zahnfleisch deutlich sichtbar zurückgegangen ist. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind daher die zuverlässigste Möglichkeit, eine beginnende Erkrankung frühzeitig zu erkennen.
Zahngesundheit ist keine isolierte Angelegenheit. Wissenschaftlich anerkannt ist der Zusammenhang zwischen unbehandelter Parodontitis und Herzerkrankungen, Diabetes sowie einem erhöhten Frühgeburtsrisiko bei Schwangeren.
Diese Wechselwirkungen unterstreichen, warum eine frühzeitige und konsequente Behandlung von Zahnfleischentzündungen nicht nur für die Zahngesundheit, sondern für die allgemeine Gesundheit von Bedeutung ist.
Wird eine Zahnfleischentzündung frühzeitig erkannt, ist die Behandlung meist unkompliziert: Der Zahnarzt bzw. die Zahnärztin entfernt die bakteriellen Beläge von den Zahnoberflächen und dem Zahnfleischrand der betroffenen Zähne und poliert und fluoridiert die Zähne anschließend, um sie zu stärken.
Liegt bereits eine fortgeschrittene Entzündung vor, beginnt die Behandlung mit einer oder mehreren professionellen Zahnreinigungen als Vorbehandlung, um die Bakterienzahl in den betroffenen Bereichen zu reduzieren.
Im Anschluss folgt die eigentliche Hauptbehandlung: Bakterielle Beläge und Ablagerungen werden gründlich aus den Zahnfleischtaschen sowie von Zahnoberflächen und -wurzeln entfernt. Bei Bedarf wird stark entzündetes Zahnfleischgewebe operativ entfernt.
Zum Abschluss der Behandlung wird der Zahnfleischrand geglättet und bei Bedarf neu modelliert.
Die antimikrobielle photodynamische Therapie ist eine moderne Behandlungsmethode, die ohne den Einsatz von Antibiotika auskommt und die pathogene Keimlast im Mund um bis zu etwa 95 Prozent reduzieren kann.
Dabei wird ein spezieller Farbstoff aufgetragen, der die Bakterien anfärbt und für Licht sensibilisiert.
Anschließend werden die betroffenen Bereiche mit Licht einer bestimmten Wellenlänge bestrahlt, wodurch Sauerstoffradikale entstehen, die die Bakterien gezielt abtöten.
Die Methode kommt ohne chirurgische Maßnahmen aus und eignet sich besonders gut zur Behandlung tiefer Zahnfleischtaschen.
Für ein erfolgversprechendes Ergebnis sind in der Regel mehrere Sitzungen in festgelegten Abständen notwendig.
● Mehrmals täglich mit Kamillen- oder Salbeitee spülen – wirkt desinfizierend und beruhigend
● Speichelfluss anregen, da Speichel entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften besitzt
● Ingwer und Knoblauch in die Ernährung einbauen, da sie entzündungshemmende Eigenschaften haben
● Einen Teebeutel kurz in heißem Wasser ziehen lassen und für 5 Minuten direkt auf die entzündete Stelle legen
● Eine Zahnbürste mit weichen Borsten verwenden, damit die Heilung nicht zusätzlich gereizt wird
Wichtig: Hausmittel können erste Symptome im Frühstadium lindern, ersetzen jedoch keine zahnärztliche Diagnose und Behandlung – insbesondere dann nicht, wenn der Verdacht auf eine bereits fortgeschrittene Parodontitis besteht.
Eine strukturierte Parodontitisbehandlung in Wien folgt häufig diesem Ablauf:
1. Anamnese und Befund, gegebenenfalls ergänzt durch ein Röntgenbild zur Beurteilung von Kieferknochen und Zahnhalteapparat
2. Einfärben der Zähne, um Plaque und deren Alter für die Behandlung sichtbar zu machen
3. Erste Reinigung oberhalb des Zahnfleischrandes zur Entfernung bakterieller Beläge und Zahnstein
4. Häusliche Mundspülung, etwa mit einer chlorhexidinhaltigen Lösung, für den Zeitraum bis zum nächsten Termin
5. Zweiter Termin mit subgingivaler Reinigung von Zahnfleischtaschen, Zahnhälsen und Wurzeloberflächen
6. Bei Bedarf: ergänzende photodynamische Therapie oder operative Entfernung stark entzündeten Gewebes
7. Abschlusskontrolle sowie Festlegung eines individuellen Nachsorgeplans
Die Kosten hängen vom Stadium der Erkrankung und der gewählten Behandlungsmethode ab:
● Professionelle Zahnreinigung (Vorbehandlung): €100–300
● Gingivitis-/Parodontitisbehandlung: €10–40 pro Zahn
● Labortest zur Bakterienbestimmung (optional): Zusätzliche Privatleistung
● Photodynamische bzw. laserunterstützte Zusatzbehandlung: Zusätzliche Privatleistung
Die genauen Kosten hängen vom individuellen Befund ab und werden von der behandelnden Praxis vorab transparent aufgeschlüsselt.
Parodontitisbehandlungen, die von der Zahnärztin oder dem Zahnarzt als medizinisch notwendig eingestuft werden, werden in der Regel vollständig von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Setzt die Praxis modernere oder höherwertige Behandlungsmethoden ein – etwa eine laserunterstützte oder photodynamische Therapie –, können Versicherungsträger diese als über die medizinische Notwendigkeit hinausgehend einstufen und die Kosten nicht übernehmen.
Auch Labortests zur genauen Bestimmung der Bakterienzahl sowie Vorbehandlungen wie die professionelle Zahnreinigung werden in der Regel nicht von der Kasse getragen und sind privat zu bezahlen.
● Zweimal täglich Zähneputzen mit der richtigen Technik
● Tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten
● Mindestens einmal jährlich eine professionelle Zahnreinigung wahrnehmen
● Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen inklusive Überprüfung des Zahnhalteapparates
● Rauchen vermeiden und, sofern vorhanden, eine bestehende Diabeteserkrankung gut einstellen
● Fortschreitender Rückgang des Zahnfleisches mit freiliegenden, empfindlichen Zahnhälsen
● Lockerung und im fortgeschrittenen Stadium möglicher Verlust von Zähnen
● Abbau des Kieferknochens im betroffenen Bereich
● Erhöhtes Risiko für Wechselwirkungen mit Herzerkrankungen, Diabetes-Komplikationen und, bei Schwangeren, einem erhöhten Frühgeburtsrisiko
Da eine erfolgreiche Behandlung von Fachwissen und der richtigen Technik abhängt, lohnt sich bei der Praxiswahl ein Blick auf:
● Parodontologie als eingetragenen fachlichen Schwerpunkt der behandelnden Praxis
● Erfahrung mit subgingivalen Reinigungsmethoden wie Airflow oder Perioflow
● Angebot ergänzender Verfahren wie photodynamischer Therapie bei tiefen Zahnfleischtaschen
● Strukturierter Nachsorgeplan inklusive regelmäßiger Kontrolltermine
● Transparente Kostenaufklärung vor Behandlungsbeginn
Über DentalAce lässt sich gezielt nach Zahnärzt:innen in Wien filtern, die auf Parodontologie spezialisiert sind – inklusive Preistransparenz vor der Behandlung.
Nein, gelegentliches oder wiederkehrendes Zahnfleischbluten ist meist ein erstes Anzeichen einer beginnenden Zahnfleischentzündung und sollte zahnärztlich abgeklärt werden.
Bei Gingivitis ist nur das Zahnfleisch entzündet, während bei Parodontitis der gesamte Zahnhalteapparat betroffen ist, einschließlich Zahnfleischtaschen und teils des Kieferknochens.
Ja, bei rechtzeitiger Behandlung und guter Mundhygiene ist eine einfache Zahnfleischentzündung in der Regel vollständig heilbar.
Da die Entzündung meist schleichend und tief im Zahnhalteapparat fortschreitet, treten spürbare Beschwerden häufig erst auf, wenn Zähne bereits locker werden oder das Zahnfleisch sichtbar zurückgegangen ist.
Ein antibiotikafreies Verfahren, bei dem ein Farbstoff Bakterien anfärbt, die anschließend durch Licht einer bestimmten Wellenlänge gezielt abgetötet werden.
Hausmittel wie Kamillen- oder Salbeitee können erste Symptome im Frühstadium lindern, ersetzen aber keine zahnärztliche Behandlung, insbesondere bei Verdacht auf fortgeschrittene Parodontitis.
Medizinisch notwendige Parodontitisbehandlungen werden in der Regel von der Kasse übernommen. Höherwertige Methoden wie Laser- oder photodynamische Therapie sowie Vorbehandlungen zählen meist zu den Privatleistungen.
Diabetes erhöht die Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen, während eine unbehandelte Parodontitis umgekehrt die Blutzuckerkontrolle verschlechtern kann.
Eine leichte, frühzeitig behandelte Gingivitis kann sich gut zurückbilden. Ohne Behandlung schreitet die Entzündung jedoch meist weiter fort.
Mindestens einmal jährlich, bei erhöhtem Risiko oder bestehender Parodontitis häufiger, abhängig von der Empfehlung der behandelnden Praxis.
Es drohen fortschreitender Zahnfleischrückgang, Knochenabbau, lockere Zähne und im schlimmsten Fall Zahnverlust sowie mögliche Wechselwirkungen mit der Allgemeingesundheit.
Die Behandlung erfolgt bei Bedarf unter örtlicher Betäubung. Ein leichtes Druckgefühl in den Tagen danach ist möglich, starke Schmerzen sind jedoch untypisch.
In der Regel sind mehrere Sitzungen in festgelegten Abständen notwendig, um ein erfolgversprechendes Ergebnis zu erzielen.
Bereits verlorenes Zahnfleischgewebe lässt sich in der Regel nicht vollständig regenerieren, weshalb eine frühzeitige Behandlung und konsequente Vorbeugung besonders wichtig sind.
Eine Zahnfleischentzündung ist im Frühstadium meist unkompliziert behandelbar – entscheidend ist, erste Warnzeichen wie Zahnfleischbluten nicht zu ignorieren. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, lässt sich die Entwicklung zu einer chronischen Parodontitis in vielen Fällen verhindern.
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